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Wo Hunde, Pferde und Tradition zusammengehören

Hünxe-Drevenack. Sie sind das auffällige Begrüßungskomitee auf Haus Schwarzenstein: die Foxhounds des Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins. Fast 50 Hunde gehören zur Meute, die auf dem historischen Anwesen in Drevenack nicht nur lebt, sondern auch gezüchtet und ausgebildet wird. 

Seit 1962 ist Schwarzenstein das Zuhause des Vereins. Auf dem weitläufigen Gelände mit rund 150 Hindernissen wird eine Sportart gepflegt, die Tradition und modernen Pferdesport auf besondere Weise verbindet. Bei der Schleppjagd folgen die Hunde einer künstlich gelegten Duftspur. Die Reiterinnen und Reiter begleiten die Meute zu Pferd im Gelände an der Lippe und überwinden dabei verschiedene Hindernisse. Gejagt wird dabei kein lebendes Wild. Das Besondere ist das Zusammenspiel: Hund, Pferd und Mensch müssen als Team funktionieren und dahinter steckt viel tägliche Arbeit und regelmäßiges Training. Die jungen Foxhounds werden behutsam an Menschen, Pferde und die Arbeit in der Meute gewöhnt, bevor sie später an die eigentliche Hundearbeit herangeführt werden. Auch die eigene Zucht ist etwas Besonderes in Drevenack: Anfang des Jahres kamen auf Schwarzenstein neun Welpen zur Welt. 

Damit das Gelände auch künftig gute Bedingungen für Training und Veranstaltungen bietet, konnten jetzt neue Hindernisse mit Unterstützung aus dem Regionalfonds des Aufsichtsrates der Volksbank Rhein-Lippe eG finanziert werden. Die neuen Sprünge fügen sich in das bestehende Gelände ein und tragen dazu bei, die besonderen sportlichen Möglichkeiten auf Schwarzenstein weiterzuentwickeln.

Auf dem Foto: Equipagenmitglieder Franz Dörken und Ute Boss-Hekma, Aufsichtsratsmitglied Reinhard Buchmann mit der Foxhound-Meute vor Haus Schwarzenstein