Neujahrskonzert der Volksbank Rhein-Lippe eG begeistert das Publikum in Dinslaken
Dinslaken. Mit einem festlichen Neujahrskonzert hat die Volksbank Rhein-Lippe auch zu Beginn des Jahres 2026 wieder ein musikalisches Ausrufezeichen gesetzt. In der nahezu ausverkauften Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken erlebten Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie zahlreiche Klassikinteressierte einen beschwingten Start ins neue Jahr.
Das traditionsreiche Konzert findet seit 1998 – mit Ausnahme der Corona-Jahre – alljährlich zum Jahresbeginn statt und hat sich längst als fester kultureller Höhepunkt in der Region etabliert.
Für den musikalischen Rahmen sorgte erneut die Junge Philharmonie Köln unter der bewährten Leitung von Volker Hartung. Mit gewohnt lockerer und zugleich souveräner Moderation führte der Dirigent durch ein anspruchsvolles Programm, das durch Präzision, Spielfreude und Energie überzeugte. Das Orchester, besetzt mit hochqualifizierten jungen Musikerinnen und Musikern aus dem In- und Ausland, beeindruckte wieder einmal durch sein hohes künstlerisches Niveau, frische Interpretationen und eine intensive Bühnenpräsenz.
Zu Beginn stimmten Ulf Lange, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhein-Lippe eG, und Bürgermeister Simon Panke mit persönlichen Grußworten die Gäste auf den Abend ein.
Das Programm bestand unter anderem aus Jacques Offenbachs Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt“ sowie Johann Strauss’ weltberühmten Walzer „An der schönen blauen Donau“.
Begleitet wurden diese und weitere Werke, die den typischen Neujahrskonzert-Charakter stimmungsvoll hervorhoben, von Hartungs unterhaltsamen Informationen, Anekdoten und augenzwinkerndem Wissen aus Geschichte und Künstlerleben. Genau diese Mischung macht den Abend seit Jahren unverwechselbar und ist ein wesentlicher Bestandteil der besonderen Atmosphäre in der Stadthalle.
Natürlich durfte zum Abschluss auch in diesem Jahr der Radetzki Marsch nicht fehlen.
Besondere Höhepunkte boten die beiden Solisten des Abends: Mit Niccolò Paganinis virtuoser „La Campanella“ für Violine riss Philipp Chernomor das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hin. Von dem jungen Solisten aus der Nähe von Dortmund, Jahrgang 2010, wird sicherlich auch in Zukunft noch viel zu hören sein. Er spielt auf der Violine von Carlo Tononi (Venedig 1727), einer Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben. Ebenso gefeiert wurde Alexandra Esakova mit der „Carmen-Fantasie“ von Georges Bizet/François Borne, bei der ein brillantes Querflötensolo die berühmten Melodien der Oper eindrucksvoll zum Leben erweckte. Esakova, 2003 in Moskau geboren, erhielt in ihrer Laufbahn bereits ebenfalls diverse Auszeichnungen und Stipendien.
Zum Abschluss bedankte sich Volksbank-Vorstand Marc Indefrey bei allen Mitwirkenden und Gästen für den gelungenen Abend und wünschte ein harmonisches neues Jahr – verbunden mit der Vorfreude auf ein Wiedersehen beim Neujahrskonzert 2027.