Vertreterversammlung

der Volksbank Rhein-Lippe eG

Erste digitale Vertreterversammlung der Volksbank Rhein-Lippe erfolgreich durchgeführt / Vorstand und Aufsichtsrat sind zufrieden mit dem Jahr 2019/ Dividende von 2,5 % beschlossen

Vorstand Volksbank Rhein-Lippe eG
Foto v.l.n.r. : Marc Indefrey, Ulf Lange, Claus Overlöper

Dinslaken/Wesel. Die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Rhein-Lippe eG wurde in der über 150-jährigen Geschichte erstmals digital durchgeführt. Rund 260 Vertreterinnen und Vertreter registrierten sich, um online an der Versammlung teilzunehmen.

Von der Möglichkeit des Informationsaustausches und der Kommentierung in dem Online-Portal wurde rege Gebrauch gemacht und zeigte die Akzeptanz des angebotenen Formates.

Marc Indefrey erläuterte im Bericht des Vorstands wichtige Themen, mit denen die Volksbank Rhein-Lippe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr intensiv beschäftigt hat.

Erreichbarkeit ist die neue Öffnungszeit
„Erreichbarkeit ist unsere neue Öffnungszeit“ mit dieser Aussage hebt die Bank die vielfältigen und bequemen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme hervor. Der Kundenservice kann persönlich in der Bankstelle, telefonisch oder online genutzt werden. Der Kunde entscheidet, welcher Weg gerade der passende ist - das gilt im Übrigen natürlich auch für die Beratung. Bei allen technischen Neuerungen stehe im Vordergrund, dass Technik einfach zu bedienen und sinnvoll eingesetzt wird.

Investitionen in die Nähe vor Ort
Mit Blick auf die Umbauten in den Bankstellen Brünen und Obrighoven im Jahr 2019 und auf die aktuellen Baumaßnahmen in der Bankstelle Hiesfeld und den Neubau in Voerde Friedrichsfeld zeige die Bank deutlich ihr Bekenntnis zur Region. Mit den Investitionen und der Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen mache die Bank die Bedeutung der Nähe zu Mitgliedern und Kunden deutlich, führte Indefrey im Vorstandsbericht aus.

Attraktiver Arbeitgeber
Im übertragenen Sinn baue man auch stetig weiter an der heute schon sehr starken Position als einer der attraktivsten Arbeitgeber an Rhein und Lippe. Gerade in der Phase der Corona-Krise konnte das gesamte Team der Volksbank Rhein-Lippe punkten. Die Bank habe ein tragfähiges Fundament, das Team setzt sich verlässlich, kompetent und an den Werten orientiert für erfolgreiche Menschen in der Region ein. Dafür sprach Indefrey in seiner Videobotschaft den Dank an alle Mitarbeitenden aus.

Hausbankmodell
2019 hat die Volksbank Rhein-Lippe mit dem Hausbankmodell ein transparentes und auf Partnerschaftlichkeit ausgerichtetes Angebot geschaffen und rund 1.400 neue Girokontoverbindungen dazugewonnen. Partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen, so Indefrey in seinem Vortrag, seien die Basis für nachhaltigen Erfolg – sowohl für die Genossenschaft als auch für die mit ihr verbundenen Menschen.

Eine besonders nachgefragte Leistung sei die Generationenberatung. Hierbei geht es - zum Teil auch um sehr komplexe -  Fragestellungen rund um Erbe, Erbfall, Testament und Pflege. In vertrauensvollen Gesprächen werden Lösungen gefunden, um das Vermögen für die nächste Generation zu sichern.
 
Erfolgreiche Menschen in der Region
Unter dem Aspekt der strategischen Weiterentwicklung der Bank, betonte Indefrey, dass kein grundsätzlich neuer Kurs eingeschlagen würde. „Die Volksbank Rhein-Lippe eG stand in der Vergangenheit, steht heute und wird auch in Zukunft für erfolgreiche Menschen in der Region stehen." Die Volksbank sei Partner und begleite auf dem Weg zum Erfolg - unabhängig davon, was Erfolg für jeden einzelnen bedeutet. Denn die Werte der Bank stellten nicht Zahlen, sondern Menschen in den Mittelpunkt.
 
Auch im Namen seiner Vorstandskollegen Ulf Lange und Claus Overlöper gab Marc Indefrey ein zuversichtliches Statement für die Zukunft ab. Dazu nannte er die Botschaft der Gründerväter Friedrich-Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“

Dividende

Da die Volksbank Rhein-Lippe eG auch im Jahr 2019 erfolgreich gewirtschaftet hat, wurde von der Versammlung eine Dividende von 2,5% beschlossen. Die mehr als 30.000 Mitglieder und somit Eigentümer der Genossenschaft nehmen so am Erfolg teil, so Indefrey in seinem Beitrag.

Die weiteren zur Online-Wahl eingestellten Tagesordnungspunkte erhielten ebenfalls hohe Zustimmung. „Diese herausragenden Abstimmungsergebnisse sind eine tolle Bestätigung unserer Arbeit. Wir bedanken uns bei unseren Vertreterinnen und Vertretern für das Engagement und diesen Vertrauensbeweis“, fasst Vorstandsmitglied Ulf Lange das Versammlungsergebnis zusammen. So wurden Beschlüsse zur Verwendung des Jahresüberschusses, zu Änderungen der Satzung und der Wahlordnung sowie zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat digital gefasst.

Wiederwahl Aufsichtsräte

Dr. Thomas Becker (Dinslaken), Katrin Buschmann (Dinslaken), Arnd Capell-Höpken (Hünxe-Drevenack), Heinrich Egeling (Hamminkeln-Dingden) und Walburga Wüster (Voerde-Spellen) wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Mit der Resonanz auf das gewählte digitale Format ist der Vorstand zufrieden, da die Teilnahmequote fast das Präsenzniveau erreichte. Natürlich habe das persönliche Treffen und der direkte Kontakt mit den Menschen Vorrang, aber in diesen besonderen Zeiten sei die technische Lösung eine sehr gute Option, so Vorstand Claus Overlöper. „Gerne hätten wir unsere Gäste persönlich begrüßt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies zurzeit jedoch nicht möglich. Der Schutz der Gesundheit aller Beteiligten hat für uns absolute Priorität.“

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