Volksbank Rhein-Lippe eG und die Albert-Schweitzer-Einrichtungen schließen einen Kooperationsvertrag

Kooperation mit Albert-Schweitzer-Einrichtungen

Dinslaken/Wesel. Der Neubau der Volksbank Rhein-Lippe eG in Voerde-Friedrichsfeld nimmt optisch und baulich Gestalt an. Volksbanker und ihre Kooperationspartner sind fleißig, um im Herbst erfolgreich in Friedrichsfeld zu starten.

So gab es vor einigen Wochen einen Mitarbeiterwettbewerb, um für das neue Gebäude einen griffigen und authentischen Namen zu finden. Die Entscheidung ist auf VORUM gefallen. "VORUM" in Anlehnung an den lateinischen Begriff Forum für Marktplatz unterstreicht den eigentlichen Sinn. "Im VORUM geht es um den Austausch, nicht von Waren, aber im Sinne von Kommunikation und den Kontakt mit Menschen", bringt es Bankvorstand Marc Indefrey in einem kurzen Statement auf den Punkt.

Kooperation mit Albert-Schweitzer-Einrichtungen

Nun gelte es, den eigenen Anspruch mit Leben zu füllen und mit Blick auf die Werte der Volksbank Rhein-Lippe eG Ideen in die Tat umzusetzen. "Der Mensch im Mittelpunkt" ist einer der Werte, den sich die Volksbank Rhein-Lippe eG auf die Fahne geschrieben hat. Dieser wird im VORUM eine zentrale Rolle spielen. Dabei kamen direkt zu Beginn der ersten Planungen die Albert-Schweitzer-Einrichtungen in Dinslaken ins Spiel. Nach einigen Monaten intensiver Planung konnten die Beteiligten nun Nägel mit Köpfen machen und den Kooperationsvertrag zur Bewirtschaftung der Cafeteria und weiterer Besprechungsräume im VORUM unterzeichnen.

Das VORUM wird so ein Ort der Begegnung für die rund 100 Mitarbeitenden sein und überdies ein Ort gelebter Inklusion und Teilhabe. Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in den noch im Bau befindlichen Räumen des VORUMs kam daher ganz besondere Vorfreude auf ein innovatives und für beide Seiten besonderes Projekt auf.  "Mit diesem Schritt verwirklichen wir einmal mehr unsere formulierte Vision "Erfolgreiche Menschen in der Region". Wir sind stolz und freuen uns riesig auf diese Zusammenarbeit", so Indefrey in seiner Ansprache vor Mitarbeitenden beider Unternehmen. Die Kooperation bringt neue und individuelle Arbeitsplätze hervor, die Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung ermöglichen.

Gestartet wird mit vier bis sechs betriebsintegrierten Arbeitsplätzen. Die Aufgaben der Beschäftigten reichen dabei von der Bestellung und Zubereitung von kalten und warmen Speisen bis zu weiteren verschiedenen hauswirtschaftlichen Dienstleistungen. Der Leistungsumfang wurde in einem gemeinsamen Workshop erarbeitet. Bereits im Workshop wurde deutlich, dass sich die zukünftigen Kolleginnen beider Unternehmen als Mitglieder eines Teams sehen.
Eine inklusive Unternehmenskultur ist geprägt durch Vielfalt und Diversität sowie durch eine gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz. "Wir freuen uns, dass wir zur Stärkung dieser Kultur nun offiziell den Vertrag schließen können", so Indefrey weiter. Ihre Unterschriften gaben dazu Meinhard Reichelt (Geschäftsführer der ASE) und die Bankvorstände Marc Indefrey, Ulf Lange und Claus Overlöper. Mit dieser Kooperation leisten beide Unternehmen einen konkreten Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft und einem inklusiven Arbeitsmarkt, so der einheitliche Tenor der Verantwortlichen.

Seit über 40 Jahren gibt es die Werkstätten der ASE in Dinslaken bereits. Die Albert-Schweitzer-Einrichtungen bieten Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen ein breites Spektrum an Betreuungs- und Rehabilitierungsmaßnahmen mit dem Ziel, sich gemäß ihrer eigenen Individualität beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Die ASE zählen mit ihren Einrichtungen zu den größten Arbeitgebern in Dinslaken. Über 450 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen rund 250 Kinder in den Frühförderstellen und Kindertagesstätten, 155 Personen in den Wohnstätten und ambulanten Wohngruppen sowie 600 Beschäftigte in den Werkstätten. Die Werkstätten verfolgen einen betrieblichen Aktionsplan Inklusion, der von der Geschäftsführung, dem Werkstatt- und Betriebsrat, Inklusionsgruppen und Mitarbeitenden gemeinsam entwickelt wurde.