Estate Planning

Langfristige Vermögens-Nachfolgeplanung

Estate Planning baut die Brücke zwischen der rein rechtlichen und steuerlichen Beratung, sowie der wirtschaftlichen Sichtweise einer Vermögens-Nachfolgeplanung unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Ziele und Wünsche für die Zukunft.

Interessant zu wissen...


...dass 77 % der Deutschen kein Testament haben. Von den Testamenten der verbleibenden 23 % weisen 20 % entweder Mägel auf oder sind nicht im Sinne des Hinterlassers.

Was ist Ihnen wichtig?

  • Ihren Partner zu versorgen
  • Die Kinder sollen gleichberechtigt erben
  • Die Firma soll weitergeführt werden
  • Die eigene Versorgung absichern
  • Erben und/oder Verschenken gezielt gestalten
  • Vereben ohne Familienzwist

Langfristige Planung

Komplexe Prozesse benötigen klare Strukturen. Ein Erbfall ist eine anspruchsvolle Angelegenheit, denn er berührt zahlreiche Aspekte: rechtliche, steuerliche, wirtschaftliche, persönliche und emotionale.
Wichtig ist eine Betrachtungsweise, welche die verschiedenen Aspekte berücksichtigt und in Einklang bringt. Der Estate Planner verknüpft das Wissen der verschiedenen Fachleute miteinander und führt es zusammen, um Ihre Ziele bei er Vermögensnachfolge zu verwirklichen.

Interessant zu wissen...


... dass Schenkungen unter Eheleuten Pflichtteilergänzungsansprüche bei den Kindern auslösen können.

... dass Übertragungen von Immobilien unter Vorbehalt des Nießbrauches Pflichtteilergänzungsansprüche bei anderen Erben auslösen können.

Mit anderen Worten: Vermögensnachfolgeplanung ist ein Thema von kaum zu überschätzender Relevanz.

Alles aus einer Hand

  • Die Versorgung des Partners
  • Der Erhalt des Familienfriedens
  • Die Fortführung Ihrer Firma

Genau hier setzen wir ein. Estate Planning führt - wie kein anderes Angebot in der Region – fachliche Kompetenz den Nachlass betreffend und Finanzwissen zusammen. Es ist in besonderer Weise geeignet, den Nachfolgeprozess frühzeitig zu koordinieren. Hierdurch erhalten Sie die Sicherheit, die gewünschten Regelungen getroffen zu haben.

Interessant zu wissen...


... dass beispielsweise eine Schenkung ein äußerst sinnvolles Instrument im Erbfall sein kann, dass diese Möglichkeit jedoch so gut wie nicht genutzt wird.

Lediglich 30,9 % (und damit weniger als ein Drittel) der Bevölkerung denken über eine vorgezogene Schenkung nach. Ein Wert und eine Einstellung, die sich auch mit fortschreitendem Alter der Vererbenden nicht wesentlich ändert.

Die harten Fakten belegen, dass von den angedachten Schenkungen nur 2 % auch realisiert
werden! Dies entspricht deutlich weniger als einem Prozent der Bevölkerung. Bei diesen Zahlen liegt es auf der Hand, dass hier Schenkungsfreibeträge nicht genutzt werden.

Für Ihr Lebenswerk

Was Sie aufgebaut haben, egal ob privat oder geschäftlich, ist schützens- und erhaltenswert. Die Maxime unseres Estate Planning ist die Bewahrung Ihres Lebenswerkes.

Estate Planning ist ein Gesamtkonzept, das viele Facetten Ihres Lebens berücksichtigt:

  • Ihre persönlichen Ziele und Wünsche
  • Ihre familiäre Situation
  • Ihre Vermögens- und Vorsorgesituation
  • erbrechtliche und steuerliche Einflüsse.

Dazu sind viele Interessen und Parteien, Ansprüche und Überlegungen im Gleichgewicht zu halten. In diesem Zusammenhang ist für uns auch der partnerschaftliche Umgang mit Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern selbstverständlich.
Gerade vor dem Hintergrund der Komplexität, die hinter unserem Angebot steht, ist es besonders wichtig, dass bei Bedarf und auf Ihren Wunsch hin auf weitere Spezialisten aus dem genossenschaftlichen Verbund zurückgegriffen werden kann.

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... dass es in 53 % aller Erbfälle zu Streit zwischen den Erben kommt, der sehr häufig gerichtlich beigelegt werden muss. Ist ein nennenswertes Vermögen zu verteilen, liegt der Anteil der Streitfälle sogar bei etwa 70 %.

Bei Ihrer Testamentserstellung kann es zu Zielkonflikten kommen, wenn Sie zum Beispiel über ein „Berliner Testament“ verfügen, das Ihre Frau im ersten Erbgang als Alleinerbin bestimmt. Gleichzeitig haben Sie in Ihrem Gesellschaftervertrag geregelt, dass Ihr Sohn Ihr Nachfolger sein wird. Per Gesetz gilt: Das Testament bricht den Gesellschaftervertrag. Ihre Frau ist jetzt auch Nachfolgerin Ihrer Firma.

Klare Regelungen im Vorfeld helfen, spätere Zweifel und Diskussionen zu vermeiden. Je präziser und durchdachter diese Regelungen sind, desto weniger wird es im Erbfall zu Fehlinterpretationen und Familienzwist kommen.

Vier Schritte

  • Schritt 1: Im Erstgespräch werden Ihre persönlichen Wünsche an die Vermögensnachfolgeplanung festgehalten. Die wichtigsten privaten und geschäftlichen Gegebenheiten werden erörtert. Hierbei werden auch Ihre Prioritäten bei der Vermögensnachfolge festgelegt, wie zum Beispiel die Versorgung des Ehepartners. Wichtig ist es ebenso, gemeinsam Ihre bereits getroffenen Regelungen zu betrachten.
  • Schritt 2: Anhand Ihrer Informationen erfolgt zunächst eine Zusammenfassung Ihrer Wünsche und getroffenen Regelungen. Es folgen die umfassende Analyse der Situation und eine Übersicht der grundsätzlich vorhandenen rechtlichen Handlungsmöglichkeiten. Sollten wir gemeinsam in Ihrer Situation einen konkreten Handlungsbedarf erkennen, werden wir auf Ihren Wunsch hin gerne Empfehlungen für eine begleitende juristische und steuerliche Unterstützung abgeben und diese auch künftig koordinieren.
  • Schritt 3: Mit dieser fachlichen Begleitung werden wir in einem ausführlichen Beratungsgespräch daraufhin das Vermögensnachfolgekonzept mit konkreten Handlungsempfehlungen mitentwickeln.
  • Schritt 4: Als Schnittstelle zwischen der Rechts- und Steuerberatung einerseits und der wirtschaftlichen Vermögensplanung andererseits übernimmt der Estate Planner die Koordination des Prozesses der Vermögensnachfolgeplanung und ist für Sie dadurch ein Garant für die Qualitäts- und Kostenkontrolle.
Interessant zu wissen...


... dass die Ausbildung zum Certified Estate Planner in zwei Stufen erfolgt.

Die erste Stufe beinhaltet die private Vermögensnachfolge und Psychologie in der Vermögensnachfolgeplanung. Hierzu zählen das Erb- und Güterrecht, die Grundzüge der Testamentsvollstreckung und Stiftung, Erbschaftssteuer, lebzeitige Übertragungen, Anlagelösungen in der Nachfolgeplanung sowie die Psychologie in Vermögensnachfolge.

In der zweiten Stufe steht die unternehmerische Nachfolge im Vordergrund. Ausbildungsinhalte sind die Unternehmensnachfolge, die Testamentsvollstreckung, Stiftungen sowie internationales Erb- und Erbschaftssteuerrecht.

Die Ausbildung umfasst insgesamt 23 Präsenzveranstaltungen und endet mit einer Abschlussklausur, der Bearbeitung einer Projektarbeit und einer mündlichen Prüfung.
Die aktive Rechtsberatung wird nicht vermittelt und in der Beratung der Kunden auch nicht ausgeführt.

Der Verein Estate Planner Deutschland e. V. hat die Zertifizierung zum Certified Estate Planner (CEP®) durchgeführt.

Ihr Estate Planner

Ihr Estate Planner Birgit Wölki ist Mitglied im Verein Estate Planner Deutschland e.V. und selbstverständlich zertifiziert. Hinter ihr steht unser Haus als ein Finanzinstitut mit mittlerweile mehr als 150 Jahren Erfahrung bei der Optimierung der Vermögen unserer Kunden.
Es ist diese Kombination aus Erfahrung, Wissen, Leistungsstärke, Engagement und Einstellung, die uns als Ihren Partner in Sachen Vermögensnachfolge empfehlen.